Ausprobiert – Gestreifte Pasta

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Bei unseren Adventsgewinnspielen hattet ihr es ja bereits als korrekte Antwort gegeben, gestreifte Pasta selbst herstellen stand schon länger auf meiner ToDo-Liste. Nachdem wir spontan über Silvester Besuch bekamen und anschließend selbst zum Besuch wurden, haben wir das Herstellen dieser Pasta endlich selbst versucht. Auch wenn das Ergebnis noch nicht perfekt ist und wir es uns komplizierter gemacht haben als nötig, es hat Spass gemacht und ergab am Ende gleich ein kleines Mitbringsel. 🙂

Beim Herstellen des Pastateiges habe ich wieder meine Grundmischung genommen:

150g Hartweizengrieß
150g Mehl
150ml kaltes Wasser

Den Teig in zwei Teile geteilt, wurde mit einem großen Schluck Lebensmittelfarbe blauer Nudelteig daraus. Achtet beim kneten darauf sehr gründlich zu arbeiten. Sonst habt ihr nur marmorierten Teig und keinen durchgängig blauen. 🙂

Ich habe flüssige Farbe verwendet und den Teig mit Einweghandschuhen bekleidet durchgeknetet. Auch die ersten 1-2 Mal durch die Nudelmaschine gewalzt, war noch mit Handschuhe. Danach war der Teig soweit trocken, dass nichts mehr abfärbte.Bei Farbpaste bzw. -pulver wird das ähnlich sein, probiert es einfach aus und tragt Handschuhe zu Beginn wenn ihr nicht auf farbige Hände oder großes Sauberschrubben steht. 😀

 

Wie werden daraus nun gestreifte Nudeln?

Hier ging der erste Versuch so: Teig zu Nudelplatten auswalzen, diese in Streifen schneiden und beide Farben abwechselnd nebeneinander auf einer Unterlage ablegen. Zusammendrücken und mit Backpapier o.ä. abgedeckt nochmal auswalzen. Anschließend die Teigplatte in die gewünschte Form bringen (bei uns Kleeblätter). Diese Arbeit ist ziemlich friemlig und die Streifen werden sehr breit teilweise. Daher probierten wir noch einen zweite Variante aus.

Unsere 2. Variante war erstmal einfacher – denn es wurden nur die verschiedenfarbigen Teigplatten übereinander gestapelt, angedrückt und in Folie gewickelt im Kühlschrank über Nacht durchgekühlt. Anschließend in Streifen geschnitten, ausgewalzt und Bandnudeln daraus geschnitten. Erst zum Ende hin merkten wir, dass wir anfangs gar nicht so dünn ausrollen brauchten. Das erleichtert später die Arbeit und macht das Muster deutlicher.

Leider braucht man für unsere Varianten viel Teig um eine ordentliche Menge gestreifte Pasta zu schaffen. Mit den Resten vom Ausstechen z.b. kann man anschließend nur noch marmorierte Pasta herstellen oder nach langem durchkneten dann einfarbige. Bei uns reichte es für ca. 180g gestreifte Kleeblatt-Pasta, 160g gestreifte Bandnudeln sowie nochmal jeweils 160g marmorierte Kleeblätter und Bandnudeln.

Falls ihr nun selbst den Versuch startet: Wir freuen uns über eure Bilder der bunten Pasta. :O)

2 Kommentare zu “Ausprobiert – Gestreifte Pasta

  1. Na das ist ja mal richtig was fürs Auge 😉 LG Romy

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